Nachhaltige Lösungen

für die Koexistenz

von Wildtieren und Menschen

in Afrika

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Unser Beitrag

 

Als eher kleines Stiftungsprojekt ist es dennoch unser Anspruch, einen nicht unwesentlichen Beitrag zum Schutz der afrikanischen Ökosysteme und zum Erhalt der Artenvielfalt beizutragen und die Lebenssituation von Menschen verbessern zu helfen.

Da wir hierfür nicht über die finanziellen Mittel großer Organisationen verfügen, mussten wir von Anfang an andere Wege einschlagen und uns Themen zuwenden, die von großen Organisationen weniger beachtet werden.

Bei der Recherche im Internet und auf den Websites anderer Organisationen stellten wir fest, dass es sehr viele hilfreiche Ideen, Entdeckungen und Erfindungen gibt, die zur Lösung mancher Probleme in afrikanischen Ländern beitragen könnten, dass aber verschwindend wenige davon in größerem Umfang, etwa bei den Einsätzen großer Organisationen, zum Einsatz kommen. Oder wenn doch, dass sie meist nicht als Teil eines Gesamtkonzepts eingesetzt werden.

 

Wir begannen unsere Tätigkeit mit dem Einbau von Solar-Flaschenlampen, wie sie auch von der Organisation Liter of Light in vielen Ländern des globalen Südens installiert werden, in Dorfgemeinschaften in verschiedenen Regionen Kenias. Gleichzeitig beschäftigten wir uns mit Möglichkeiten der sicheren Trinkwasserversorgung, wobei wir schon einige Erfahrung aus unserer Arbeit in Kambodscha mitbrachten, denn wir hatten bereits 2 Wasserfilter "PAUL" nach Kambodscha gebracht und in diesem Zusammenhang die Arbeit der Organisation "Water for Cambodia" kennengelernt und hierbei die Wasserfilter der Organisation "CAWST". Parallel befassten wir uns mit der Nutzung von Moringa als nährstoffreichste Pflanze der Erde bei der Nahrungsversorgung, mit Permakultur und hierbei vor allem mit so genannten Food Forests als Möglichkeit zur Schaffung von Biotopen, die gleichzeitig der Ernährungssicherung dienen. Wir starteten eine Kinder-Umweltgruppe, denn wir können auf mehr als 20 Jahre naturpädagogische Arbeit in Deutschland zurückblicken.

Wir bereisten Kenia, besuchten die meisten Nationalparks u.a. Schutzgebiete, sprachen mit vielen Menschen über ihre Situation und Konflikte mit Wildtieren, besuchten die Organisation "Elephants and Bees", um über die Möglichkeiten des Schutzes von landwirtschaftlich genutzten Flächen durch Bienenhaltung zu lernen und entwickelten immer mehr eine Idee davon, wie einzelne Segmente zu einem größeren Ganzen zusammengefügt werden könnten, um neue Formen des Naturschutzes zu entwickeln, die sich dann von anderen Menschen und Organisationen auf andere Regionen übertragen lassen.

Hieraus entstand unser Food Forest Dorfprojekt in der Region Bungoma in Westkenia. Wir kauften ein Stück Land, fingen nach den Vorarbeiten an zu pflanzen und einen Food Forest anzulegen. Gleichzeitig bauten wir Solar-Flaschenlampen in den Häusern ein, befassten uns mit der Entwicklung von Rauchkollektoren für die offenen Feuerstellen und machten Aktivitäten zur Umweltbildung mit den Dorfkindern und zeigten ihnen Naturfilme, die wir selbst in anderen Teilen Kenias gedreht hatten.

Wir fanden Bestätigung für unseren eher ganzheitlichen Ansatz in der Arbeit von Jane Goodall und dem von ihr gegründeten "Tacare" Projekt und vor allem in dem sehr hochentwickelten Projekt von Dr. Willie Smits "Samboja Lestari" in Indonesien.

Weitere Jahre der Forschung und Recherche, bei der wir auf die hocheffektive Nutzung von Bambus zur Wiederbegrünung degradierter Waldflächen und als sichere Einkommensquelle und somit Alternative zu illegalem Holzeinschlag und Wilderei für die lokale Bevölkerung stießen, ließen die Idee reifen, unsere ersten Erfahrungen im Dorfprojekt auszuweiten zu einem weit größeren Projekt, in dem sich Natur- und Artenschutz mit Hilfen für die lokale Bevölkerung verbindet und bei dem Bambus eine zentrale Rolle spielen wird.

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